NSG Reeser Schanz, Rheinaue zwischen Obermoermter und Vynen, bei Gut Grindt und Haus Luettingen
Naturschutzgebiet WES-011 · 756,0 ha · Xanten, Kalkar
Schutzzweck
Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20 a), b), c) und Paragraph 48c LG a) Zur Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung des Gruenland dominierten Ueberschwemmungsbereiches des Rheines im Komplex mit naturnahen charakteristischen Biotoptypen wie naturnahe Verlandungszonen mit Roehrichten und Seggenrieden, Nass- und Feuchtgruenland sowie Auenwaelder und Wasserpflanzengesellschaften, insbesondere - zur Erhaltung und Entwicklung der naturnahen eutrophen Seen und Altarme (3150; Erhaltungszustand: B) und ihrer typischen Fauna insbesondere auch als Lebensstaette fuer den Kammmolch sowie diverser wassergebundener Vogelarten, - zur Erhaltung und Entwicklung der Erlen-Eschen und Weichholzauenwaelder (91E0, Prioritaerer Lebensraum; Erhaltungszustand: B) mit einer typischen Fauna und Flora , insbesondere auch als Lebensstaette fuer die Nachtigall- in verschiedenen Entwicklungsstufen/Altersphasen und in standoertlich typischer Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwald- und Gebueschstadien sowie feuchter Hochstaudenfluren, - zur Erhaltung und Entwicklung der naturnahen Strukturen der Fluesse mit Schlammbaenken und einjaehriger Vegetation (3270; Erhaltungszustand:B) mit ihrer typischen Vegetation und Fauna , insbesondere auch als Lebensstaette fuer die Arten Maifisch, Weissfloessiger Gruendling, Flussneunauge, Lachs, Bitterling, Steinbeisser, Groppe, Meerneunauge und Rapfen, - zur Erhaltung und Entwicklung des Lebensraumes weiterer Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH- bzw. Vogelschutzrichtlinie wie Krickente, Blaessgans, Wiesenpieper, Uferschnepfe, Zwergsaeger, Flussseeschwalbe, Dunkelwasserlaeufer, Gruenschenkel, Rotschenkel, Teichrohrsaenger, Loeffelente, Knaekente, Saatgans, Bekassine, Gaensesaeger, Grosser Brachvogel, Kampflaeufer, Waldwasserlaeufer, Flussregenpfeifer und Kiebitz sowie weiterer seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, - zur Erhaltung und Entwicklung des Raumes als Brut-, Rast- und Ueberwinterungsgebiet fuer Wasser-, Wat- und Wiesenvoegel, - zur Erhaltung und Wiederherstellung auentypischer Feuchtbiotope wie Nass- und Feuchtgruenland, Roehrichte und Grossseggenrieder, - zur Erhaltung und Entwicklung der natuerlichen Ueberschwemmungsdynamik der Rheinauen, - zur Erhaltung und Entwicklung von artenreichen Wiesen und Deichboeschungen, - zur Erhaltung und Entwicklung der Flussaue als landesweiter Biotop-Verbundkorridor sowie Ueberwinterungslebensraum fuer arktische Gaense, b) Aus landeskundlichen, naturgeschichtlichen …
Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief WES-011
Karte
In die Karte klicken: liegt der Punkt in einem Natur- oder Landschaftsschutzgebiet?
Was gilt im Naturschutzgebiet? Wege, Hunde, Bauen