Naturschutzgebiet NRW

NSG Venloer Heide

Naturschutzgebiet VIE-046 · 227,1 ha · Nettetal, Straelen

Schutzzweck

A. Schutzgegenstand: Weitgehend geschlossenes, großes Waldgebiet mit vorherrschenden Kiefern- und Kiefernmischbeständen auf nährstoffarmen Flugsandplatten im Bereich der deutsch-niederländischen Grenze mit kleineren Heideflächen, Magerrasen und Stillge-wässern. Das Naturschutzgebiet ist Teil des Europäischen Vogelschutzgebietes DE-4603-401 "Schwalm-Nette-Platte mit Grenzwald und Meinweg" . B. Schutzzweck und Schutzziele: Die Schutzausweisung dient: - der Erhaltung eines Waldkomplexes mit Offenlandstrukturen als Lebensstätte bestimmter wildlebender Tier- und Pflanzenarten, besonders für Brutvögel trockener Wald- und Offenlandbiotope, aber auch als Nahrungs-, Rast- und Überwinterungsstätte für ziehende Vögel und damit dem Schutz e-nes Teiles des europäischen ökologischen Netzes Natura 2000, - der Sicherung und Optimierung e-nes wichtigen Abschnitts für den Biotopverbund von der Eifel bis zur Hooge Veluwe sowie zwischen den bestehenden Naturschutzgebieten "Krickenbecker Seen" und "Groote Heide" (zwischen Nette und Maas), - der Erhaltung eines Landschaftsbereiches mit hohem Wert für die Erholung des Menschen im deutsch-niederländischen Grenzgebiet Für die Meldung des Vogelschutzgebietes ausschlaggebende Vogelarten, die in der Venloer Heide vorkommen: - Heidelerche - Schwarzkehlchen - Schwarzspecht - Wespenbussard Aus den vorgenannten Schutzgründen ergeben sich folgende Planungsziele: - Erhaltung und Entwicklung naturnaher Eichen-Buchenwälder mit ihrer typischen Fauna und Flora und in ihren verschie- denen Entwicklungsstufen einschließlich ihrer Vorwälder, Gebüsch- und Staudenfluren und in ihrer typischen stand- örtlichen Variationsbreite. - Erhaltung und Entwicklung naturnaher Birken-Eichenwälder auf bodensauren Standorten, teilwe-se in Mischung mit Kiefer und/oder Buche mit ihrer typ-schen Fauna und Flora und in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen einschließlich ihrer Vorwälder, Gebüsch- und Staudenfluren und in ihrer typischen standörtlichen Variationsbreite. - Erhaltung und Weiterentwicklung landschaftstypischer Birkenwälder auf wegen extremer Standortverhältnisse schutzwürdigen Flugsandböden mit kleineren Heideflächen, Magerrasen und Stillgewässern von hohem ökologi- schem und landschaftsgestalter-schem Wert. - Entwicklung alters- und strukturd-verser, naturnaher, bodenständiger Laub- und Mischwaldbestände durch Natur- verjüngung oder Pflanzung von Arten der natürlichen Waldgesellschaften und Förderung von Nebenbaumarten. - Förderung eines dauerhaften u…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief VIE-046

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Was gilt im Naturschutzgebiet? Wege, Hunde, Bauen

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