NSG Basaltsteinbruch Huehnerberg
Naturschutzgebiet SU-083 · 143,0 ha · Königswinter
Schutzzweck
Die Unterschutzstellung erfolgt wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes a) Gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a) LG zur Erhaltung des folgenden natuerlichen Lebensraums von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie: - Waldmeister-Buchenwald - 9130, b) Gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a), Satz 2 LG zur Wiederherstellung von Lebensgemeinschaften folgender, wildlebender Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie: - weitere gefährdete Amphibienart ( - 1193), - Kammmolch (Triturus cristatus - 1166)*, c) Gemaess Paragraph 20 Satz 1 Buchstabe a), Satz 2 LG zur Erhaltung und Wieder- herstellung von Lebensgemeinschaften und Biotopen wildlebender Tier- und Pflanzenarten, insbesondere - zum Schutz und zur Erhaltung des Basaltsteinbruchs und der aufgelassenen Tongrube als wichtiger Sekundaerlebensraum fuer zahlreiche, zum Teil in ihrem Bestand bedrohte Tier- und Pflanzenarten, - der vielen dauerhaften und temporaeren, sehr unterschiedlich ausgepraegten und besonnten Gewaesser als Lebensraum fuer Amphibien, - der sonnenexponierten Steilboeschungen sowie von Blockschutthalden als Lebensraum von Reptilien und Amphibien, - der strukturreichen, ehemaligen Tongrube mit einem Mosaik unterschiedlichster Biotope, wie verschiedenartigen Gewaessern, vegetationsarmen Bereichen mit Rohboeden, Heide-, Saum- und Ruderalbestaenden, Gebueschen, Sukzessionswaeldern und Quellen, auf einem morphologisch sehr abwechslungsreichen Gelaende, - der Streuobstbestaende mit den teilweise alt- und totholzreichen, hochstaemmigen Obstbaeumen, - von Tot- und Altholz als Brut- und Horststandorte sowie Lebensraum fuer Greifvoegel, Hoehlenbrueter und Wirbellose, - der arten- und strukturreichen, teilweise durch natuerliche Sukzession entstandenen Laubwaelder, hierbei insbesondere des ilexreichen Buchenwaldes, der verschiedenen Eichen-Hainbuchen- waelder und der Sukzessionswaelder, wie dem Birken-Espen-Salweiden-Wald, die auf den Hangflaechen des Huehnerberges wachsen, durch einen sehr grossen Strukturreichtum gepraegt sind und in einem engen Verbund mit weiteren Biotopen, wie Blockhalden, kleineren Gewaessern, Tot- und Altholzbestaenden und Quellen stehen, - der zahlreichen, eng verzahnten landschaftsraumtypischen Biotope mit einem grossen Anteil an Kleinstrukturen, wie z.B. vegetationslosen Schutthalden, Totholz, Feucht- und Trockenbereiche, als Lebens- und Rueckzugsraeume zahlreicher, teilweise in ihrem Bestand bedrohter Tier- un…
Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief SU-083
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