NSG Mettinger Moor
Naturschutzgebiet ST-026 · 135,7 ha · Mettingen, Recke
Schutzzweck
Die Unterschutzstellung erfolgt a) Zur Erhaltung und Entwicklung und Wiederherstellung der Lebensgemeinschaften und Lebensstaetten, insbesondere von seltenen und z. T. stark gefaehrdeten land- schaftsraumtypischen Pflanzen- und Tierarten in einem der letzten, weitgehend abgetorften, ehemaligen Hochmoorkomplexen NRW´s und von seltenen, zum Teil gefaehrdeten Wat- und Wiesenvoegeln, Amphibien, Reptilien und Wirbellosen sowie Pflanzen und Pflanzengesellschaften des offenen Wassers und des feuchten Gruenlandes, b) Zur Erhaltung und Entwicklung eines grossflaechigen Feuchtwiesen - Moorwaldbereiches als landesweit bedeutsames Brut-, Rast- und Ueberwinterungsquartiers fuer zahlreiche, z.T. stark gefaehrdete Vogelarten, c) Zum Erhalt der schutzwuerdigen Boeden: Boden mit einem hohen Biotopentwicklungs- potential (z. B. Hochmoor) und Boeden mit Archivfunktion, d) Aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erdgeschichtlichen Gruenden und wegen der biogeographischen Bedeutung, e) Wegen der Unersetzbarkeit, Seltenheit, besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit des Gebietes, f) Zur Sicherung des Naturhaushaltes und zur Abwehr schaedlicher Einwirkungen und negativer Veraenderungen oekologischer Zusammenhaenge, g) Als Bestandteil eines Biotopverbundes von landes- und europaweiter Bedeutung, insbesondere als Teil des zu schaffenden europaeischen Netzes NATURA 2000, h)Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen Lebensraeume und wildlebenden Pflanzen- und Tierarten von gemein- schaftlichem Interesse gem.Art.4 Abs.4 i.Verb. mit Art.2 der FFH-Richtlinie. Hierbei handelt es sich um folgenden natuerlichen Lebensraum von gemeinschaftlichem Interesse gem.Anhang I der FFH-Richtlinie als massgeblicher Bestandteile des Gebietes im Sinne des Paragraphen 32 Abs.3 BNatSchG: - Moorwaelder (91DO, Prioritaerer Lebensraum), - Feuchte Heidegebiete mit Glockenheide (4010), - Trockene Heidegebiete (4030), - Alte bodensaure Eichenwaelder auf Sandebenen (9190). Ausserdem handelt es sich um Lebensraeume fuer folgende im Schutzgebiet vorkommende Vogelarten gem. Art. 4 der Vogelschutz-Richtlinie als massgeblicher Bestandteile des Gebietes im Sinne des Paragraphen 32 Abs.3BNatSchG: Vogelarten, die im Anhang I der Vogelschutz-Richtlinie aufgefuehrt sind: - Sumpfohreule (Asio flammeus), - Kornweihe (Circus cyaneus), - Rohrweihe (Circus aeruginosus), - Wiesenweihe (Circus pygargus), - Kranich (Grus grus), - Neuntoeter (La…
Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief ST-026
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