Naturschutzgebiet NRW

NSG Bergland Wittgenstein

Naturschutzgebiet SI-089 · 988,5 ha · Bad Berleburg

Schutzzweck

Die Unterschutzstellung erfolgt 1. Zur Erhaltung, und Wiederherstellung sowie Entwicklung von a) regional und ueberregional bedeutsamer Lebensraeume und Lebensstaetten seltener und gefaehrdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzen- arten eines ausgedehnten Waldkomplexes der montanen Stufe mit seinen naturnahen Mittelgebirgsbaechen. Das Schutzgebiet zeichnet sich aus durch die Verzahnung verschiedenartiger, wert- voller Biotope mit grosser standoertlicher Vielfalt, insbesondere durch: - bodensaure Buchenwaelder, - Schlucht-, Blöckhalden- und Hangschuttwaelder, - Moor-, Bruch- und Sumpfwaelder, - bachbegleitende Erlen-Eschenwaelder, - Felsen und ihrer typischen Felsvegetation, - Quellen und Quellfluren, - typisch ausgebildete Mittelgebirgsbaeche mit ihrer Unterwasservegetation, ihren uferbegleitenden Gehoelzstrukturen, angrenzenden Auenwaeldern, Feuchtwiesen und -weiden sowie Gruenlandbrachen, - feuchte Hochstauden- und Waldsaeume, - Moore und Suempfe, - artenreiche Magerwiesen und -weiden, - arnika- und orchideenreiche Borstgrasrasen in Durchdringung und Verzahnung mit Berg-Maehwiesen sowie - eine Wacholderheide, b) Von Lebensraeumen und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, die in den Anhaengen I und II der FFH-Richtlinie aufgefuehrt sind. Soweit Lebens- raeume bedroht sind und ihre Erhaltung von besonderer Bedeutung ist, sind sie als prioritaer eingestuft. Hierbei handelt es sich um folgende Lebensraeume gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie: - Hainsimsen-Buchenwald (9110), - Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwaelder (91E0, prioritaer) - Fließgewaesser mit Unterwasservegetation (3260) und um die Groppe (Gottus gobio), die im Anhang II der FFH-Richtlinie aufgefuehrt ist. Ausserdem handelt es sich um Lebensstaetten fuer folgende im Schutzgebiet vorkommende Vogelarten, auf die sich der Artikel 4 der Vogelschutzrichtlinie bezieht: - weitere gefährdete Vogelart ( ), - Rauhfusskauz (Aegolius funereus), - Sperlingskauz (Glaucidium passerinum), - Schwarzspecht (Dryocopus martius) - Rotmilan (Milvus milvus) sowie - Grauspecht (Picus canus). 2. Zur Sicherung eines ausgedehnten Waldgebietes mit seinen Fliessgewaesser- systemen und Wiesentaelern als Zeugnis der Naturgeschichte und als Gegen- stand der Landeskunde sowie naturwissenschaftlicher Forschung, 3. Zur Sicherung schutzwuerdiger Boeden, insbesondere Nieder- und Uebergangs- moore, Aue- und Gleyboeden, Podsole und Ranker, 4. Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart sowie der hervorragende…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief SI-089

Karte

In die Karte klicken: liegt der Punkt in einem Natur- oder Landschaftsschutzgebiet?

Was gilt im Naturschutzgebiet? Wege, Hunde, Bauen

Grundstücksbericht NRW — 19 €: ein datiertes PDF zu einem Flurstück — Gemarkung, Flur, Fläche, Bodenrichtwert 2026 und 2022, Immobilienrichtwerte, Bodenschätzung, Überschwemmungsgebiete, Natur- und Landschaftsschutz, Natura 2000. Bestellen Beispiel (PDF)