Naturschutzgebiet NRW

NSG Bachsystem des Wienbaches

Naturschutzgebiet RE-049 · 683,0 ha · Dorsten, Heiden

Schutzzweck

Die Unterschutzstellung erfolgt a) Zur Erhaltung, Foerderung und Entwicklung einer grossraeumig durchgehenden, in wesentlichen Teilen naturnahen Gewaesserauenlandschaft als Rueckgrat eines Biotopverbundsystems von landes- und europaweiter Bedeutung, b) Zur Erhaltung, Foerderung, Entwicklung und Selbstentwicklung von Lebensgemeinschaften oder Lebensstaetten bestimmter, zum Teil stark gefaehrdeter oder vom Aussterben bedrohter wildlebender Pflanzen- und Tierarten, insbesondere von - Wat-, Sumpf- und Wasservoegeln, Wiesen- und Weidevoegeln, Reptilien, Amphibien, Libellen, Wasserorganismen und Fischen, - Seltenen, zum Teil stark gefaehrdeten Pflanzengesellschaften und Pflanzenarten der Gewaesser, der Roehrichte, Grossseggenrieder und Hochstaudenfluren, des Feucht- und Nassgruenlandes mit Flutrasen und Quellhorizonten, der Magerweiden und -wiesen sowie der natuerlichen Vegetation von Weich- und Hartholzauen sowie Bruchwaeldern und Gehoelzbestaenden auf den Talkanten, c) Zur Erhaltung und Wiederherstellung einer naturnahen und durchgaengigen Bachauen- landschaft mit Mindestwasserfuehrung und entsprechender Morphologie und Fliess- gewaesserdynamik einschliesslich natuerlicher Steil- und Flachufer, Uferabbrueche, Auskolkungen und offener Sand-/Schlick- und Substratablagerungen, insbesondere durch Selbstentwicklung und Entfesselung des Gewaessers, d) Zur Erhaltung und dauerhaften Pflege von offenen, bergsenkungsbedingt mit Wasser bespannten ehemaligen Ackerflaechen als Brut-, Rast- und Ueberwinterungsgebiete von Wat-, Sumpf- und Wasservoegeln, e) Aus naturwissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen und erd- geschichtlichen Gruenden, wegen der biogeographischen Bedeutung des Gebietes und wegen der dort vorkommenden schutzwuerdigen Boeden (Boeden mit extremen Wasser- und Naehrstoffangeboten als natuerlicher Lebensraum sowie regionaltypische oder besonders seltene Boeden als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte), f) Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und der hervorragenden Schoenheit des Gebietes, g) Zur Abwehr schaedlicher Einwirkungen und negativer Veraenderungen in der Talaue und zum Schutz des Fliessgewaesser-Oekosystems, h) Zur Bewahrung und Wiederherstellung eines guenstigen Erhaltungszustandes der natuerlichen Lebensraeume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemein- schaftlichem Interesse gemaess Artikel 4 Abs. 4 i.V.m. Artikel 2 der FFH-Richtlinie. Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende Arten von gemeinschaftlichem In…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief RE-049

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Was gilt im Naturschutzgebiet? Wege, Hunde, Bauen

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