Naturschutzgebiete

NSG Hasselbach /Schwarzenbrink / Heidemoor am Kupferberg

Naturschutzgebiet LIP-090 · 61,0 ha · Detmold

Schutzzweck

Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt gemäß § 20 LG insbesondere: - zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung regional bedeutsamer Bachauen im Landschaftsraum Werrehügelland und eines regional bedeutsamen Hochmoores im Landschaftsraum Pivitsheider Berge als Lebensraum für seltene, gefährdete sowie landschaftsraumtypische wildlebende Pflanzen- und Tierarten, hierbei handelt es sich um folgende Lebensräume bzw. Biotoptypen: - Natürliche Still- und Fließgewässer einschließlich Kies- und Sandbänke, Ufergehölze, Röhricht- und Riedbestände, - Übergangsmoor, - Nass- und Feuchtwiesen, zum Teil brachgefallen sowie Riede und Röhrichte, - Borstgrasrasen, - Silbergrasfluren, - naturnahe Waldbereiche wie Birken-Eichenwälder, bachbegleitende Erlenwälder und Erlenbruchwald, - Gehölzstrukturen wie Feldgehölze und Kopfbäume; - zum Schutz und Erhalt eines Moor-Relik-tes sowie von großflächigen Binnen-dünen als Trittstein- und Refugialbiotop im Lipper Bergland und Bielefelder Osning, - zum Schutz der hier vorkommenden gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Unter anderem kommen in diesem Gebiet folgende Rote-Liste-Pflanzenarten vor: - Rosmarinheide (Andromeda polifolia, RL 2), - Sandsegge (Carex arenaria, RL 3), - Sternsegge (Carex echinata, RL 3), - Silbergras (Corynephorus canescens, RL 3), - Rundblättriger Sonnentau (Drosera rotundifolia, RL 3N), - Schmalblättriges Wollgras (Eriophorum angustifolium, RL 3), - Borstgras (Nardus stricta, RL 3) - Moosbeere (Vaccinium oxycoccus, RL 3N), - Moorbeere (Vaccinium uliginosum, RL 2). Das Gebiet stellt sich auch als wertvoller Bereich für Vögel und Amphibien dar. Unter anderem kommen in diesem Gebiet folgende Rote-Liste-Vogelarten vor: - Eisvogel (Alcedo atthis, RL 3N), - Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus, RL 3), - zum Erhalt von Bachauen als Lebensstätte spezialisierter Tier- und Pflanzengemeinschaften sowie Schutz und Erhalt morphologisch reich strukturierter Bachabschnitte mit angrenzenden Flugsandbereichen, - zur Optimierung und Entwicklung kleinflächiger mooriger und trockener nährstoffarmer offener Bereiche in einem zu entwickelnden bodenständigen armen Laubmischwald, - zur Entwicklung naturnaher Auen in räumlicher Vernetzung mit Auwäldern, Grünland und Flugsandbereichen, - aus wissenschaftlichen, landeskundlichen, natur- und erdgeschichtlichen Gründen, - wegen der Seltenheit verschiedener ökologisch bedeutsamer Flächen, der besonderen Eigenart und der hervorragenden Schönheit dieses strukturreichen Biotopko…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief LIP-090

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Was gilt im Naturschutzgebiet? Wege, Hunde, Bauen

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