Naturschutzgebiet NRW

NSG Vorster Feld

Naturschutzgebiet KLE-011 · 35,0 ha · Wachtendonk, Grefrath

Schutzzweck

SCHUTZGEGENSTAND In der Karte B - Besonders geschützte Teile von Natur und Landschaft wird das Vorster Feld, ein von ackerbaulich genutzten Donken begrenzter Ausschnitt der Niersaue mit weiträumigen Grünlandflächen und mehreren Feldgehölzen als Naturschutzgebiet festgesetzt. Das Gebiet besitzt eine hohe strukturelle Vielfalt mit gefährdeten Pflanzengesellschaften, wertvollen Grünlandflächen und gut ausgebildeten Biotopkomplexen. Es ist wertvoll für Amphibien und wertvoll für Wiesenvögel. Die Feldgehölze aus Eichen oder Erlen wurden stellenweise abgeholzt und durch Neuaufforstungen von Pappeln und Eschen ersetzt. Die Grünlandflächen sind überwiegend entwässert und werden beweidet, westlich der Niers sind Nassweiden mit Weidengebüsch sowie Hochstaudenfluren und Schilfröhrichte vorhanden. Im Norden des Gebietes liegen drei Kleingewässer, die von einem breiten Binsen- und Schilfgürtel umgeben sind. Durch die südliche Erweiterung des bestehenden Naturschutzgebietes bis zur Kreisgrenze Viersen werden die Naturschutzgebiete über die Kreisgrenzen hinaus miteinander vernetzt. Hierdurch hat das Naturschutzgebiet in der Niersaue im Biotopverbundsystem eine hervorragende Bedeutung, da es über die Kreisgrenze hinaus im Kreis Viersen eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung darstellt, die außerdem noch verschiedene in Ost-West-Richtung verlaufende ökologische Leitlinien miteinander verbindet Das zu schützende Biotop ist im Biotopkatasterblatt unter der Objektnummer BK-4604-901 näher beschrieben und über das Landschaftsschutzgebiet L 3 sowie den Naturschutzgebieten N 2 und N 4 mit den Krickenbecker Seen und dem Niersgraben vernetzt. SCHUTZZWECK Die Festsetzung erfolgt insbesondere zur Erhaltung nachstehend näher bezeichneter Lebensgemeinschaften und Lebensstätten wild lebender Tiere und wild wachsender Pflanzen: - zur Erhaltung u. Entwicklung von naturnahen Waldgesellschaften in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen / Altersphasen und in ihrer standörtlichen typischen Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwälder, Gebüsch- und Staudenfluren sowie Waldränder, insbesondere von Weichholzauenwäldern und Eichen-Birkenwäldern, - zur Erhaltung u. Entwicklung der naturnahen Gewässer mit Arten der Lemnetea (Wasserlinsen-Decken) und Potamogetonetea (Schwimmblatt u. Laichkrautgesellschaften), - zur Erhaltung und Wiederherstellung der vielfältigen feuchtabhängigen Biotope, insbesondere der Hoch- staudenfluren und Röhrichtgesellschaften mit Binsen-, Schilf- und Seggenbeständen, - zur Erh…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief KLE-011

Karte

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Was gilt im Naturschutzgebiet? Wege, Hunde, Bauen

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