NSG Grundlose - Taubenborn
Naturschutzgebiet HX-057 · 71,0 ha · Höxter
Schutzzweck
Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20 LG NW insbesondere: - Zur Erhaltung, Foerderung und Wiederherstellung der Lebensgemeinschaften und Lebensstaetten von seltenen und gefaehrdeten sowie der flussauentypischen Tier- und Pflanzenarten innerhalb der feuchten Randsenke mit Feuchtgruenlandkomplexen, Randgrabensystemen, Erdfaellen, alten Abgrabungsgewaessern und feuchten Waeldern. Insbesondere sind in ihrer Vergesellschaftung schuetzenswert: - Flutrasen (Agrostion), - Seggenriede (Magnocaricion), - Roehrichte (Phragmition), - niedrige Uferfluren (Nanocyperion), - Schwimmblattgesellschaften (Ranunculion, Nymphaeion), - Unterwasservegetation (Potamogetonion), - Feuchtwiesen und -weiden (Molinio-Arrhenatheretea), - Fettwiesen (Arrhenatherion elatioris), - Hochstaudenfluren (Filipendulion), - Weidengebuesche (Salicion), - Erlenbruchwald (Alnion glutinosi), - Dolinen, Dolinengewaesser, Flutgrabensysteme und auentypisches Mikrorelief, - Aus geowissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden, - Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schoenheit des Wesertales mit feuchter Randsenke, Dolinen und Flutgrabensystemen, - Wegen der besonderen Bedeutung der feuchten Randsenke mit Feuchtwiesenkomplexen, Erdfallgewaessern und Flutgrabensystem im Wesertal fuer den landesweiten und im Wesertal laenderuebergreifenden Biotopverbund als Verbundzentrum im Naturreservat "Triften und Waelder des oberen Weserberglandes", - Aufgrund der Einstufung entsprechend derRichtlinie Nr. 92/43 EWG des Rates vom 21.05.1992 zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wild lebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) geaendert durch die Richtlinie 92/62/EG des Rates vom 27.10.1997 sowie der Richtlinie Nr. 79/409/EWG vom 02.04.1979 (Vogelschutzrichtlinie), - Wegen der Bedeutung des FFH-Gebietes "Grundlose-Taubenborn" (Natura 2000-Nr. DE-4222-302) fuer die Errichtung eines zusammenhaengenden oekologischen Netzes besonderer Schutzgebiete in Europa, - Zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensraeumen und Arten von gemeinschaftlichem Interesse gemaess der FFH-Richtlinie oder Vogelschutzrichtlinie, insbesondere zur Erhaltung und Entwicklung bzw. zum Schutz und zur Foerderung - von Erlen- Eschen- und Weichholz-Auenwaeldern (FFH-Code 91EO als prioritaerer Lebensraum), - von natuerlichen eutrophen Seen und Altarmen (FFH-Code 3150), - von feuchten Hochstaudenfluren (FFH-Code 6430), - folgender Arten von gemeinschaftlichem Interesse nach FFH- …
Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief HX-057
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