Naturschutzgebiet NRW

NSG Oberwerrieser Mersch

Naturschutzgebiet HAM-010 · 75,4 ha · Hamm, Ahlen

Schutzzweck

Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess der Paragraphen 20, 34 Abs. 1 und 48c LG NRW, insbesondere - Zur Erhaltung, Herstellung und Wiederherstellung von Biotopen und Vorkommen der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten, die im Standarddatenbogen zur Gebietsnummer DE 4213-301 aufgefuehrt sind und Bestandteil der Anhaenge I und II der FFH-Richtlinie 92/43/EWG sind. Im Geltungsbereich handelt es sich um folgende Biotope gemaess Anhang I der FFH-Richtlinie: - Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (Code 3260), - Feuchte Hochstaudenfluren (Code 6430), - Glatthafer-Wiesenknopf-Silgenwiesen (Code 6510), - Zur Erhaltung der noch vorhandenen Reliefstrukturen in der Lippeaue, - Zur Wiederherstellung einer naturnahen Flussaue der Lippe, - Zum Schutz von z.T. vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten, insbesondere wegen der Bedeutung fuer Wasservoegel, an Roehricht angewiesene Vogelarten und zahlreiche Amphibien-, Libellen- und Tagfalterarten sowie Fledermaeuse, - Zur Erhaltung und Foerderung der Ueberschwemmungsdynamik der Lippe und der einmuendenden Nebengewaesser, - Erhaltung und Entwicklung der naturnahen Strukturen und der Dynamik des Fliessgewaessers mit seiner typischen Vegetation und Fauna entsprechend dem Leitbild des Fliessgewaessertyps, in seiner kulturlandschaftlichen Praegung durch - Erhaltung und Wiederherstellung einer moeglichst unbeeintraechtigten Fliessgewaesser- dynamik - Erhaltung und Entwicklung der Durchgaengigkeit des Fliessgewaessers fuer seine typische Fauna im gesamten Verlauf; - moeglichst weitgehende Reduzierung der die Wasserqualitaet beeintraechtigenden direkten und diffusen Einleitungen, Schaffung von Pufferzonen, - Vermeidung von Trittschaeden, Regelung von (Freizeit-)Nutzungen, - Erhaltung und Entwicklung der typischen Strukturen und Vegetation in der Aue, Rueckbau von Uferbefestigungen. - Erhaltung und Entwicklung der feuchten Hochstauden- und Waldsaeume mit ihrer charakteristischen Vegetation und Fauna, - Erhaltung und Entwicklung artenreicher Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen mit ihrer charakteristischen Vegetation und Fauna, - Erhaltung und Foerderung von nach Paragraph 62 LG NRW geschuetzten Biotopen (Paragraph 62-Biotope) insbesondere Nass- und Feuchtgruenlaender, Roehrichte, Bruch- und Sumpfwaelder. Das langfristige Ziel fuer das Gebiet ist die Erhaltung und Entwicklung einer naturnahen Auenlandschaft eines Tieflandflusses, mit Gruenland, Auenwald und naturnahen Kleingewaessern. Links auf externe Dokumente http:/…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief HAM-010

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Was gilt im Naturschutzgebiet? Wege, Hunde, Bauen

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