Naturschutzgebiet NRW

NSG Wupperaue bei Gogarten

Naturschutzgebiet GM-078 · 7,0 ha · Marienheide

Schutzzweck

Die Ausweisung als Naturschutzgebiet erfolgt zum Erhalt und zur Entwicklung naturnaher Bach- und Auenlebens- räume. Eine erhebliche Bedeutung hat das Gebiet als Trittstein für den Biotop- verbund nicht nur innerhalb des Bergischen Landes sondern im Rahmen der Festsetzung als Natura 2000- Schutzgebiet auch europaweit. Das Naturschutzgebiet ist als Teilbereich des Schutzgebietes DE-4810-301 nach den Bestimmungen der Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) Bestandteil des europäischen kohärenten Netzes von besonderen Schutzgebieten (Natura 2000). a) Schutzgegenstand aa) Für die Umsetzung der Richtlinie 92/43/EWG ausschlaggebende Lebensräume und Arten, die zu erhalten sind - Fließgewässer der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis (3260) - Erlen-Eschen- und Weichholzauenwälder an Fließgewässern (91E0, Prioritärer Biotop) - Groppe (Cottus gobio) - Bachneunauge (Lampetra planeri) - Eisvogel (Alcedo atthis) ab) Weitere bedeutende Lebensräume und Arten, die nach den Richtlinien 92/43/EWG und 79/409/EWG zu schützen sind - Hainsimsen-Buchenwälder (9110) b) Schutzziele für die unter aa) genannten Lebensraumtypen und Arten ba) Erhaltung und Entwicklung der naturnahen Strukturen und der Dynamik des Fließgewässers mit seiner typischen Vegetation und Fauna entsprechend dem jeweiligen Leitbild des Fließgewässertyps und in seiner kulturlandschaftlichen Prägung durch - Erhaltung und Wiederherstellung einer möglichst unbeeinträchtigten Fließgewässerdynamik - Erhaltung und Entwicklung der Durchgängigkeit des Fließgewässers für seine typische Fauna im gesamten Verlauf - Möglichst weitgehende Reduzierung der die Wasserqualität beeinträchtigenden direkten und diffusen Einleitungen, Schaffung von Pufferzonen - Vermeidung von Trittschäden - Erhaltung und Entwicklung der typischen Strukturen und Vegetation in der Aue, Rückbau von Uferbefestigungen bb) Erhaltung und Entwicklung der Erlen- und Eschenwälder mit ihrer typischen Fauna und Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen/Altersphasen und ihrer standörtlichen typischen Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwälder, Gebüsch- und Staudenfluren durch - naturnahe Waldbewirtschaftung unter Ausrichtung auf die natürliche Waldgesellschaft einschliesslich ihrer Nebenbaumarten sowie auf alters- und strukturdiverse Bestände und Förderung der Naturverjüngung aus Arten der natürlichen Waldgesellschaft - Vermehrung der Erlen- und Eschenwälder - Erhaltung und Förderung eines dauerhaften und aus…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief GM-078

Karte

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Was gilt im Naturschutzgebiet? Wege, Hunde, Bauen

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