NSG Kesselsiefen
Naturschutzgebiet GM-005 · 9,7 ha · Waldbröl
Schutzzweck
Die Schutzausweisung erfolgt - zur Erhaltung und Entwicklung eines Siefen - Feuchtgebietes und zur Bewahrung von Lebensstätten seltener Pflanzen und Tiere. a)Erhaltung von Lebensgemeinschaften oder Lebensstätten bestimmter wildlebender Pflanzen und wild- lebender Tierarten b)wissenschaftliche, naturgeschichtliche, landeskundliche oder erdgeschichtliche Gründe c)Seltenheit, besondere Eigenart oder hervorragende Schönheit einer Fläche oder eines Landschaftsbestandteils d)Herstellung oder Wiederherstellung einer Lebensgemeinschaft oder Lebensstätte im Sinne von Buchstabe a) a) Schutzgegenstand aa) Für die Umsetzung der Richtlinie 92/43/EWG ausschlaggebende Lebensräume und Arten gemäß Standarddatenbogen, die zu erhalten sind - Fließgewässer mit Unterwasservegetation (3260) - Hainsimsen-Buchenwald (9110) - Moorwälder (91D0, Prioritärer Lebensraum) - Großes Mausohr (Myotis myotis) - Bechsteinfledermaus (Myotis bechsteini) - Groppe (Cottus gobio) - Haselhuhn (Bonasa bonasia) - Schwarzspecht (Dryocopus martius) ab) Weitere bedeutende Lebensraumtypen und Arten, die nach der Richtlinie 92/43/EWG zu schützen sind - Trockene Heidegebiete (4030) - Haselmaus (Muscardinius avellanarius) - Wasserfledermaus (Myotis daubentoni) - Fransenfledermaus (Myotis nattereri) - Abendsegler (Nyctalus noctula) - Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus) b) Schutzziele für die unter aa) genannten Lebensraumtypen und Arten ba) Erhaltung und Entwicklung der naturnahen Strukturen und der Dynamik des Fließgewässers mit seiner typischen Vegetation und Fauna entsprechend dem jeweiligen Leitbild des Fliessgewässertyps und in seiner kulturlandschaftlichen Prägung durch - Erhaltung und Wiederherstellung einer möglichst unbeeinträchtigten Fließgewässerdynamik - Erhaltung und Entwicklung der Durchgängigkeit des Fließgewässers für seine typische Fauna im gesamten Verlauf - Möglichst weitgehende Reduzierung der die Wasserqualität beeinträchtigenden direkten und diffusen Einleitungen, Schaffung von Pufferzonen - Vermeidung von Trittschäden - Erhaltung und Entwicklung der typischen Strukturen und Vegetation in der Aue, Rückbau von Uferbefestigungen bb) Erhaltung und Entwicklung großflächig zusammenhängender, naturnaher Hainsimsen-Buchen- wälder mit ihrer typischen Fauna und Flora in ihren verschiedenen Entwicklungsstufen/Altersphasen und ihrer standörtlichen typischen Variationsbreite, inklusive ihrer Vorwälder, Gebüsch- und Staudenfluren sowie ihrer Waldränder durch - naturnahe Waldbewirtschaftung …
Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief GM-005
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Was gilt im Naturschutzgebiet? Wege, Hunde, Bauen