NSG Dhuenntal mit Seitentaelern und Unterlauf mit Muendungsbereich des Eifgenbaches bei Schoellerhof
Naturschutzgebiet GL-028 · 147,8 ha · Odenthal, Wermelskirchen
Schutzzweck
Das Dhünn- und Eifgenbachtal weisen für den Naturraum Bergische Hochflächen repräsentative Erlen- und Erlen-Eschen-Auwälder auf. Ferner sind typische Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder in den Tälern und ausgedehnte repräsentative Hainsimsen-Buchenwälder ausgebildet. Das Talsystem ist von landesweiter Bedeutung und beherbergt mit den feuchten Hochstaudenfluren, den Auwäldern international bedeutende Lebensräume und die Groppe als international bedeutsame Art. Im Rahmen der landesweiten Biotopvernetzung stellt das Talsystem eine Kernfläche im Naturpark Bergisches Land dar und ist Teil des Dhünn-Eifgenbach-Korridors, der die Vernetzung zwischen den beiden Naturräumen Bergische Hochflächen und Bergische Heideterrassen herstellt. Wegen des Vorkommens international bedeutender Biotoptypen sind die Täler als Refugial- und Ausbreitungsraum auch europaweit bedeutend. Im Einzelnen werden folgende Schutzzwecke festgesetzt: • Sicherung der Funktion als Kernfläche im Biotopverbund von herausragender Bedeutung einschließlich seiner Verbindungsflächen und Verbindungselemente (§ 21 Abs. 1 u. Abs. 3 Ziff. 2; 3 BNatSchG); • Sicherung der Funktion im Biotopverbund von herausragender Bedeutung als Vernetzungsbiotop zwischen den naturnahen Bachabschnitten, den angrenzenden Waldgebieten und den Hochflächen sowie den landwirtschaftlich geprägten Flächen in Siedlungsnähe (§ 21 Abs. 1 u. Abs. 3 Ziff. 2; 3 BNatSchG); • Erhaltung und Entwicklung des vielgliedrigen Landschaftsraumes in seiner besonderen Eigenart, Seltenheit und hervorragenden Schönheit (§ 23 Abs. 1 Ziff. 3 BNatSchG); • Schutz, Pflege und Entwicklung der an naturnahe, unverbaute Fließgewässer, naturnahe, unverbaute Quellbereiche, Feucht- und Nassgrünlandbrachen, naturnahe Waldbestände, Auwälder, Ufergehölzstreifen, Magerwiesen, Feucht- und Nassgrünland, Gebüschen, älterem Buchenwald oder Hangquellmoor gebundenen Lebensgemeinschaften sowie standortangepasster, charakteristischer, seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten (§ 23 Abs. 1 Ziff. 1 u. 3 BNatSchG); • Schutz, Pflege und Entwicklung der Dhünntalaue mit naturnahem Flusslauf und verbreitet vorkommenden schutzwürdigen Grundwasserböden mit hohem Biotopentwicklungspotenzial, Auenwaldresten, Feucht- und Nassgrünland sowie der vielgestaltigen felsigen und steilen Hangpartien mit Eichen- und Buchenwäldern als für die Bergische Hochfläche typisches Bachtalsystem mit Vorkommen gefährdeter Pflanzen- und Tierarten als hochwertiges Vernetzungsbiotop innerhalb der Dhü…
Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief GL-028
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