Naturschutzgebiete

NSG Kallmuter Berg (LP Kall)

Naturschutzgebiet EU-132 · 21,2 ha · Kall, Mechernich

Schutzzweck

Schutzzweck: Die Festsetzung als Naturschutzgebiet erfolgt gemäß § 20 Buchstaben a, b, c und 48 c LG NW insbesondere - wegen der Bedeutung des Gebietes für die Errichtung eines zusammenhängenden ökolo- gischen Netzes besonderer Schutzgebiete in Europa (Natura 2000), - zur Erhaltung und Entwicklung folgender natürlicher Lebensräume von gemeinschaftlichem Interesse gemäß Anhang I der FFH-Richtlinie: - trockene Heidegebiete (4030) und Schwermetallrasen (6130) und auf diese Lebensräume angewiesene Tierarten wie z. B. Heidelerche, Ziegenmelker, Neuntöter sowie Reptilien, Heu- schrecken und Tagfalter, - zur Erhaltung der folgenden wildlebenden Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse gemäß Anhang II und IV der FFH-Richtlinie: - Großes Mausohr (1324), - Bechsteinfledermaus (1323), - Teichfledermaus (1318), - zur Erhaltung und Entwicklung der folgenden Tierarten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie, die darüber hinaus Bedeutung für das Gebietsnetz Natura 2000 haben: - Wasserfledermaus (1318), - Braunes Langohr (1351), - Graues Langohr (1351), - Fransenfledermaus (1324), - Große Bartfledermaus (1323), - Kleine Bartfledermaus (1324), - Zwergfledermaus (1351), - Kammmolch (1166), - zur Erhaltung und Entwicklung der Populationen folgender nach den EG-Vogelschutzrichtlinien geschützten Arten: - Uhu (A 215), - Ziegenmelker (A 224), - Neuntöter (A 338), - Heidelerche (A 246), - Rotmilan (A 074), - Schwarzmilan (A 073), - Erhaltung und Förderung der Uhu-Population durch Schutz geeigneter Lebensräume wie natürli- cher und naturnaher Felssysteme, Regelung der Freizeitnutzung, - zur Erhaltung des Lebensraumes für weitere, nach der Roten Liste in Nordrhein-Westfalen gefähr- dete, bedrohte und seltene Tier- und Pflanzenarten z.B. Steinkauz, Rebhuhn, Schlingnatter, Kreuz- kröte, Behaarter Ginster, Färberginster, Zierliches Schillergras, Gewöhnliche Kreuzblume, - zur Erhaltung und Optimierung des Gebietes als gut ausgeprägter, strukturreicher Biotopkomplex mit Heiden, Magerrasen, Schwermetallrasen und Feuchtwiesen, - zur Erhaltung und Förderung von stehenden Kleingewässern (z.B. für Kreuzkröte und andere Amphi- bien- sowie Libellen-Arten), - zur Erhaltung und Förderung vegetationsfreier oder -armer Schutthaldenbereiche für thermophile Reptilien- und Insekten-Arten (wie z.B. Schlingnatter - Anhang IV-Art - und Blauflügelige Ödlandschrecke), - zur Erhaltung und Optimierung folgender nach § 62 LG NW geschützter Biotope: - natürliche Schwermetallfluren, - Zwergstrauch-, Ginster-, Wac…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief EU-132

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Was gilt im Naturschutzgebiet? Wege, Hunde, Bauen

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