Naturschutzgebiete

NSG Mittleres Kalltal

Naturschutzgebiet ACK-077 · 42,2 ha · Simmerath

Schutzzweck

Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20 a), b) und c) LG, sowie gem. Paragraph 20 Satz 2 LG wegen der besonderen Bedeutung des Gebietes in Ausfuehrung des Paragraph 48 c LG in Verbindung mit der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21.Mai 1992 zur Erhaltung der natuerlichen Lebensraeume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) und der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 ueber die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (Vogelschutzrichtlinie) in der jeweils gueltigen Fassung. Leitziele: - Erhaltung und Entwicklung folgender natuerlicher Lebensraeume gemaess Anhang I FFH-Richtlinie: - Fliessgewaesser mit Unterwasservegetation (3260), - Erhaltung und Entwicklung der Populationen folgender wildlebender Tier- und Pflanzenarten gemaess Anhang II der FFH-Richtlinie und deren Lebensraeumen: - Biber (Castor fiber), - Grosses Mausohr (Myotis myotis) - Erhaltung folgender wildlebender Vogelarten gemaess Anhang I der Vogelschutzrichtlinie und deren Lebensraeumen: - Eisvogel (Alcedo atthis), - Erhaltung von Lebensraeumen und stabilen ueberlebensfaehigen Populationen folgender Zugvoegel gemaess Artikel 4 (2) der Vogelschutzrichtlinie: - Braunkehlchen (Saxicola rubetra), - Weiterhin ist das Gebiet von Bedeutung fuer: - Hainsimsen-Buchenwald (9110), - Schwarzspecht (Drycopus martius), - Lungen-Enzian (Gentiana pneumonanthe), - Beinbrech (Narthecium ossifragum), - Teichfledermaus (Myotis dasycneme), - Erhaltung des Lebensraumes fuer mehrere nach der Roten Liste in NRW gefaehrdete Tier- und Pflanzenarten, - Erhaltung und Optimierung eines weitgehend natuerlichen Mittelgebirgsbaches mit wertvollen Auenwaldbereichen und Gruenlandflaechen, - Erhaltung der natuerlichen Felsbildungen als geomorphologische Besonderheit und als oekologische Sonderstandorte, - Biotopverbund innerhalb des gesamten Gewaessersystems der Kall, - Sicherung und Entwicklung des vorrangigen Ausbreitungsgebietes fuer Fischotter, - Erhaltung und Optimierung des Gebietes als gut ausgepraegter, vielgestaltiger Biotopkomplex mit in NRW gefaehrdeten und besonders seltenen Biotoptypen; folgende nach Paragraph 30 BNatSchG bzw. Paragraph 62 LG geschuetzte Biotoptypen kommen im Gebiet vor: - naturnahe und unverbaute Bachabschnitte, - Auenwaelder, - Nass- und Feuchtgruenland, - natuerliche Felsbildungen, - Quellen. Links auf externe Dokumente http://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP Simmerath_Text.pdf Verwaltungstechnische Angaben Schutzstatus: NSG, beste…

Amtliche Fachinformation: LINFOS-Steckbrief ACK-077

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Was gilt im Naturschutzgebiet? Wege, Hunde, Bauen

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